Die machen das! So der bekannte Slogan. Nach 31 Tagen ohne Festnetzanschluss die berechtigte Frage: „Was machen die?“.

In Kurzform: Ein Telekom-Vermittler meldet sich am Telefon und schlägt vor, den Anschluss als Breitbandversion zu ändern, immerhin mit 100 MBit, Megaschnell. Gut, ich bin einverstanden. Zum angekündigten Termin passiert: nichts. Nach vielen Telefonaten weiß niemand warum es nicht funktioniert, warum mehrere Techniktermine platzen und wer hier Fehler macht. Ein nächster Termin für den Techniker ist erst in 7 Tagen möglich. Das System ist schuld. Die Mitarbeiter am [Mobil-!]Telefon sind freundlich aber Systembedingt hilflos.

Zwischendurch per E-Mail: „… erledigt: Wir haben den Auftrag zu Ihrem Anschluss gern für Sie ausgeführt. Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Produkt.“

Techniker kommen auch an den Ort, um zu „erleben, was verbindet“. Die Herren schrauben Schutzkappen ab, lassen Abdeckungen verschwinden, Kabel herumbaumeln und verlieren den Schlüssel vom Verteilerkasten.

Also Rückabwicklung. Klingt einfach, ist es aber nicht. Wenn ich auf die bekannten Telefonnummern verzichte, kann ich in 10 Tagen den Festnetzanschluss bekommen, den ich so[!] schon vorher hatte. Wenn ich meine ehemaligen Telefonnummern behalten möchte, dauert es länger.

So die Theorie. In der Praxis zeigt sich dann, dass auch die Rückabwicklung flux nicht möglich ist: Systembedingt. Ich telefoniere mobil mit 4 Abteilungen. Die Abteilung Breitband, die Abteilung Privatanschluss, die Abteilung Geschäftsanschluss und die Beschwerdestelle.

Fertig! Nach 31 Tagen habe ich meinen ehemals vorhandenen Anschluss wieder. Aber jetzt mit der neuen Telefonnummer: 02171.5828500 … die machen das!